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Charlie (verstorben)


Die Geschichte von "Charlie" († 26.07.2013)

Als unsere 1. Vorsitzende im Januar 2008 von einem jungen altdeutschen Schäferhund erfuhr, der aus schlechter Haltung eines Vermehrers stammte, wusste sie noch nicht, was mit der Aufnahme alles auf sie zukommen würde. Ob sie sich dann anders entschieden hätte ist fragwürdig, denn gerade bei schlimmen Fällen kann unsere Silvi nie nein sagen, und das ist auch gut so.

Den Tag, an dem Charlie kam, wird unsere 1. Vorsitzende so schnell nicht vergessen. Im Kofferraum des Wagens saß ein völlig verschüchterter kleiner Schäferhund. Sein Kopf war so groß, dass er zu seinem ausgemergeltem Körper gar nicht passen wollte. Das Alter wurde mit 6 Monaten angegeben, doch er glich eher einem Welpen von 4 Monaten. Besonders auffällig war auch die rosa Nase, worauf Silvi gleich eine schwere Mangelernährung vermutete. Sie sollte leider recht behalten, denn die folgenden tierärztlichen Untersuchungen ergaben nicht nur einen massiven Vitaminmangel, sondern auch den akuten Befall von Giardien und Würmern. Weitaus bedenklicher waren jedoch der Knochenbefund und eine Herzproblematik. Charlie konnte sich anfangs nicht länger als etwa eine halbe Stunde auf den Beinen halten. Danach sackten ihm seine Hinterbeine weg. Das Aufstehen war nur mit menschlicher Hilfe möglich oder es dauerte einfach ewig, bis er stand. Der behandelnde Tierarzt hatte nicht viel Hoffnung und glaubte nicht an eine Zukunft des Hundes. Doch Silvi gab so schnell nicht auf.

Zunächst wurde Charlie gegen Darmparasiten behandelt. Gleichsam erfolgte eine spezielle Ernährung zur Darmsanierung und zum Ausgleich des Vitaminmangels. Mit viel frischem Fleisch, Gemüse, Joghurt, Lebertran und Nahrungsergänzungsmitteln wurde pepäppelt. Nach wenigen Monaten zeigten sich schon die ersten Erfolge. Der junge Bursche entwickelte sich prächtig. Er hatte gut an Gewicht zugenommen, beim Aufstehenden benötigte er keine Hilfe mehr und sein Gang war völlig normal. Auch bei etwas längeren Spaziergängen konnte er schon gut mithalten, doch es fehlte noch an Muskulatur und Ausdauer. Mit knapp einem Jahr war sein Gesundheitszustand so zufriedenstellend, dass selbst der Tierarzt erstaunt war. Charlie hatte es geschafft.

Doch die Freude hielt nicht lange an. Am 28. September 2009, gegen 4.00 Uhr morgens, bekam Charlie einen Epilepsieanfall. Er war so von sinnen, dass er den Mann unserer 1. Vorsitzenden in den Unterarm biss. Nach wenigen Minuten war dann der Anfall vorbei. Großer Kummer machte sich von nun an um sein Leben breit. Die Abstände zwischen den Anfällen wurden immer kürzer, bis er am 27. Oktober 7 Anfälle hintereinander bekam. Sein Zustand war sehr schlecht und er musste sofort in die Tierklinik, wo er in Narkose gelegt wurde. Es gab nur zwei Möglichkeiten: Seine sofortige Euthanasie oder der Versuch ihn medikamentös einzustellen, in der Hoffnung, dass es sein krankes Herz verkraftet. Silvi wählte die zweite Möglichkeit, denn er war ja noch so jung und hatte eine weitere Chance verdient, obwohl ihm nicht viel Glück bis dahin beschert war.

Während des Klinikaufenthalts wurde er noch hoch dosiert auf Luminal eingestellt, einem Medikament gegen Epilepsie, was auch tatsächlich seine Wirkung zeigte. Als er die Klinik verlassen durfte, war er wieder ein völlig normaler Hund. Dennoch kam hin und wieder ein kurzer Anfall, was möglicherweise auf Stress oder Gewichtsschwankungen zurückzuführen ist. Wodurch die Epilepsie ausgelöst wurde, ist nicht geklärt und solange die Tabletten helfen, kann man froh sein. Wir danken Gott für jeden Tag, wo Charlie noch bei uns sein kann. Und für Silvi wäre sein Tod ein besonders schmerzlicher Verlust, denn schließlich hatte sie lange um den kleinen Burschen gekämpft. Mag ihm Fortuna zur Seite stehen.

Am 26. Juli 2013 ist Charlie völlig unerwartet von uns gegangen. Seit Monaten hatte er keine Anfälle mehr und auch sonst machte er einen fitten Eindruck. Aber sein Herz wollte plötzlich nicht mehr schlagen. Er ist in Ruhe und Frieden in den Armen von unserer 1. Vorsitzenden eingeschlafen. Wir trauern alle um diesen tollen Hund.

Herzlichen Dank für Ihren Besuch.

Schauen Sie doch mal wieder rein.

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