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Enrico


Die Geschichte von "Enrico"

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Der kleine Papillon Enrico wurde als Scheidungsopfer mit seinem "Kumpel" Goofy im August 2010 abgegeben. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass der 8 Jahre alte Rüde überhaupt keinen Draht zu seinem Artgenossen hatte und es auch an der Erziehung stark fehlte. Beide Hunde mussten also getrennt werden, da es immer wieder zu Beißereien kam. Als dann die Vorgeschichte der Hunde bekannt wurde, wusste man, warum diese Problematik bestand.

Enrico und Goofy lebten bei einem Ehepaar, die weder eine Erziehung für notwendig erachteten, noch den Versuch unternahmen beide Hunde zu sozialisieren. So wurden die Kleinen jahrelang in getrennten Zimmern gesperrt, wo sie auch ihr Geschäft verrichten mussten. Mit etwas Glück durften sie mal die Terrasse betreten. Da Enrico als erster Hund, Goofy kam ein Jahr später hinzu, die Chefposition nicht abgeben wollte, entwickelte sich eine Hass-Liebe. Die tägliche Pflege der Hunde wurde stark vernachlässigt, so dass Enrico einmal im Jahr beim Tierarzt in Narkose versetzt wurde, um ihn impfen zu lassen, sein Fell zu entfilzen und die langen Krallen zu beschneiden.

Mit diesem Verhalten gehörte er nicht unbedingt zu den leicht vermittelbaren Hunden, obwohl er sonst ein so hübscher Kerl war und durchaus auch charmant sein konnte. Also musste kräftig mit ihm "gearbeitet" werden. Die erste Hürde war die Stubenreinheit. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase klappte es ganz gut, doch in der Nacht benutzte er sein Reich noch immer als Toilette. Aber auch das Durchhalten erlernte er relativ fix, denn er war ja kein Dummer.

Ein weitaus größeres Problem stellte sein Verhalten gegenüber Menschen dar. Wenn alles nach seinen Wünschen ging, zeigt er sich als netter Geselle. Stellte sich jedoch eine Situation ein, die ihm gar nicht gefiel, setzte er sich mit Zähnen zur Wehr. Auslöser konnte das Bürsten sein, der Besuch beim Tierarzt, die Reinigung seiner Augen oder das Abwaschen seiner dreckigen Pfötchen. Ehe man sich versah biss er knurrend um sich. Aber auch hier zeigte er wieder seine Intelligenz, denn bei bravem Verhalten gab es immer ein tolles Leckerchen und so duldete er mit der Zeit das vorsichtige Bürsten und Anfassen seiner Pfoten. Gut, ab und zu kam noch ein kurzes Knurren, doch das war gerade so noch zu tolerieren.

Selbst Artgenossen meinte er dominieren zu müssen, auch wenn sie noch so groß waren. Wie ein Berserker ging er auf sie los, wobei Gott sei Dank ihn viele nur müde "belächelten". Doch eines Tages geriet an den Falschen. Nach einer wilden Beißerei ging Enrico mit bösen Blessuren aus dem Kampf als Verlierer hervor und von da an benahm er sich gegenüber anderen Rüden sehr, sehr ordentlich. Im Endeffekt hatte sich Enrico allgemein ganz gut gemacht, aber ein neues Zuhause war nicht in Sicht.

Um Enrico weiterhin die Chance auf eine Vermittlung geben zu können, suchen wir für ihn dringend Paten, die ihm seinen weiteren Aufenthalt im Tierschutz ermöglichen wollen. Vielleicht kommt doch noch irgendwann der Mensch, der mit einem kleinen, selbstbewussten Racker umgehen kann.

Herzlichen Dank für Ihren Besuch.

Schauen Sie doch mal wieder rein.

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Silvia Quittkat