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Hexe (verstorben)


Die Geschichte von "Hexe"

 

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Am 12. November 2009 wurde die kleine Pinscher-Mischlingshündin Hexe abgegeben. Im zarten Alter von nur 2 Jahren musste sie schon einiges mitgemacht haben, denn bei Ankunft im Tierschutz zeigte sie sich total ängstlich und verstört. Sie saß in einer kleinen Katzen-Kuschelhöhle, schlotterte beim Anblick unserer 1. Vorsitzenden wie Espenlaub und traute sich keinen Schritt aus ihrem sicheren Versteck. Die Eigentümerin erzählte, ein Bekannter hätte Hexe wenige Monate zuvor aus den Händen eines dubiosen Züchters befreit und ihr anvertraut. Nachdem sie jedoch umziehen müsse, könne sie den Hund nicht mitnehmen.

Von ihrem psychischen Zustand abgesehen hatte Hexe Untergewicht, sehr lange Krallen und ein trübes Auge. Angeblich wäre das Auge durch eine Verletzung trüb geworden, die beim Züchter entstanden sei, und es könne nicht behandelt werden. Unsere Silvi hörte sich alles über die Vergangenheit der kleinen Maus an und machte sich ihren eigenen Reim darauf. Nur zu gut wusste sie, dass bei einer Tierabgabe meist nicht die Wahrheit erzählt wird und beschloss daher Hexe in einer Tierklinik vorzustellen.

Der Tag in der Klinik war aufschlussreich und sehr schmerzlich. Wie der Zufall es wollte, war die Eigentümerin bereits 6 Monate zuvor mit Hexe dort zur Behandlung des kranken Auges. Zu dem Zeitpunkt wurde eine massive Entzündung festgestellt, das Auge war vollkommen vereitert und Hexe sollte regelmäßig Augentropfen und Salben bekommen. Auch waren weitere Termine zur Kontrolle angedacht, doch die Frau wurde nicht mehr vorstellig mit dem kranken Hund. Und so ganz nebenbei erfuhr Silvi von einer weiteren Geschichte, wie der Hund angeblich zu der Frau gelangt sei. Diese war jedoch völlig anders.

Durch die Versäumnisse hatte Hexe inzwischen nicht nur ihre komplette Sehfähigkeit auf dem Auge verloren, sondern auch starke Schmerzen, da die Tränendrüse keine Flüssigkeit mehr produzierte und das Augenlid ständig auf der trockenen Hornhaut scheuerte. Das Auge musste somit entfernt werden, um Hexe von den starken Schmerzen zu befreien. Es wurde also für den 04. Dezember ein Termin für die Operation vereinbart. Ein weiteres Problem kam auch noch hinzu, Hexe litt unter einer Blasenschwäche.

Die Operation verlief Gott sein Dank ohne Probleme. Anfangs sah die Wunde nicht sehr schön aus, denn das kleine Gesichtchen der Hündin war vollkommen verschwollen, doch mit der Zeit bildete sich die Schwellung wieder zurück. Ihr Anblick war natürlich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber Silvi nahm es mit Humor und sagte nur: "Und wer sie liebt, lacht doch".

Mit den Monaten hatte sich zwischen Hexe und Silvi eine ganz besonders liebevolle Beziehung aufgebaut. Die kleine Maus lernte wieder Menschen zu vertrauen und mit anderen Hunden zu spielen. Doch eine Chance auf ein neues Zuhause war aufgrund der Blasenproblematik aussichtslos. Auch hatte Hexe nie gelernt an der Leine zu gehen, so dass sie sich schreiend auf den Boden warf, sobald sie nur die Leine angelegt bekam. 

Viele schöne Jahre konnte Hexe auf dem Gnadenhof verbringen. Alle mochten sie, besonders ihre kleinen vierbeinigen Freunde. Doch im April 2016 erwischte sie leider eine heimtückische Krankheit, die einen rasanten Verlauf nahm, so dass sie am 12. April erlöst werden musste. Silvi begleitete sie natürlich auf ihren letzten Weg bis vor die Pforte der Regenbogenbrücke.

 

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